
Der Palliativtag am AMEOS Klinikum Warendorf „Joseph Zumloh“ stieß auf großes Interesse und bot nicht nur Einblicke in die Arbeit der Station, sondern auch wichtige Informationen rund um das Thema Palliativmedizin.
Doch was bedeutet „palliativ“ eigentlich? Die Palliativmedizin richtet sich an Menschen mit schweren, meist unheilbaren Erkrankungen. Ziel ist nicht mehr die Heilung, sondern die bestmögliche Lebensqualität. Dazu gehört es, Schmerzen und andere belastende Symptome zu lindern sowie die Patientinnen und Patienten ganzheitlich zu begleiten – körperlich, seelisch und sozial. Auch Angehörige werden in dieser Zeit intensiv unterstützt.
Anlässlich des zehnjährigen Bestehens der Palliativstation hatte das Klinikum zu einem Informationstag eingeladen. Viele Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit, sich über Angebote zu informieren und mit Fachpersonal ins Gespräch zu kommen. Eröffnet wurde die Veranstaltung von Oberärztin Sabine Zöller sowie Landrat Olaf Gericke, der zugleich die unterstützende Schober Stiftung vertrat.
Das Programm umfasste Vorträge, Workshops und praktische Angebote wie Atem- und Aromatherapie, Musiktherapie sowie Informationen zur Patientenverfügung. Ergänzt wurde dies durch zahlreiche Informationsstände und persönliche Gespräche.
Die große Resonanz zeigte, wie wichtig es vielen Menschen ist, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen. Der Palliativtag machte deutlich: Im Mittelpunkt steht immer der Mensch – mit dem Ziel, ihm bis zuletzt ein würdevolles und möglichst beschwerdefreies Leben zu ermöglichen.

v. l. Dr. Olaf Gericke, Dr. med. Sabine Zöller, Anna Schober